Preisregen

Echo 2012: Helene Fischer und Andreas Gabalier räumen ab!

22.03.2012 22:35

Helene Fischer im Echo-Fieber
Bildquelle: WENN

"And the winner is…". So hieß es wieder am Donnerstag Abend in Berlin, als der Deutsche Musikpreis "Echo" verliehen wurde. Die Gewinner des Abends: Helene Fischer und Andreas Gabalier!

Die Show ging schon gut los: Zur Begrüßung zeigte das Moderatorinnen-Duo Ina Müller und Barbara Schöneberger was echte Frauenpower ist und begannen die Verleihung mit einem Zungenkuss. Doch ohne Spötteleien gegenüber Schlager- und Volksmusikstars konnte die Verleihung offenbar ebenfalls nicht starten: "Eigentlich sollten die Amigos hier stehen, doch sie wollten nicht und Helene Fischer und Semino Rossi haben auch abgelehnt", so Barbara Schöneberger.

Echo für Helene Fischer!

Ganz ohne Zungenkuss und Fettnäpfchen kam dagegen Helene Fischer aus. Sie gewann in der Kategorie "Deutschsprachiger Schlager" und ließ damit ausgerechnet Mit-Favoritin Andrea Berg, sowie Ute Freudenberg & Chris Lais, Udo Jürgens und Semino Rossi hinter sich. Erfrischend: Helene hatte es geschafft ganze Sätze zu sprechen und eine Dankesrede zu halten, die man verstanden hat. Nach ihren Vorrednern Bushido und Sido nicht selbstverständlich. Überreicht wurde der Preis von Barry Manilow - am Samstag übrigens bei "Willkommen bei Carmen Nebel" (ZDF, 20:15 Uhr) zu sehen.

"Andreas Gabalier versext die Volksmusik!"

Gastgeberin Ina Müller ließ es sich nicht nehmen den Gewinner in der Kategorie "Volkstümliche Musik" selbst anzukündigen: "Die volkstümliche Musik liegt mir sehr nahe und seit den Amigos ist sie mir sogar an mein Herz gewachsen.", so die Moderatorin. Doch dann die Überraschung! Diesmal haben nicht die Amigos den Musikpreis gewonnen (und nein, auch nicht die Kastelruther Spatzen…), sondern ein sichtlich überraschter und nervöser Österreicher namens Andreas Gabalier. "Du 'versext' die Volksmusik", polterte Ina auch gleich los, während Gabalier den Erfolg still genoss und mit einem verschmitzten Lächeln zugab, dass er froh ist auch jüngere Leute für die Volksmusik zu begeistern. Zum Abschluss seiner Rede sang er schließlich sein "Liad für di" gemeinsam mit Ina Müller an der Gitarre. So viel Charme und Sex-Appeal haben vermutlich auch diejenigen im Saal überrascht, die bis dato am wenigsten mit Volksmusik anfangen konnten.

Hut ab, Andreas! Chapeau, Helene!

(tk)

Mehr zum Thema:

gehe zum nächst älteren Artikel
gehe zum nächsten Artikel

Zurück